abo@mumuth Zwischen Mythos und Vergessen

Unter diesem Titel bringt das Institut 15 für Alte Musik und Aufführungspraxis der KUG ein Programm zwischen Klassik und Romantik rund um den Grazer Komponisten Anselm Hüttenbrenner (1794 – 1868) zur Aufführung. Flankiert von dem Schauspielstudierenden Alexander Gerlini, bespielen über 50 von den Lehrenden des Instituts ausgebildete Musiker*innen die von dem Bühnenbildstudierenden Lukas Traxler gestalteten virtuellen Räume „Kirche“, „Salon“, „Musikverein“ und „Naturszene“ mit der jeweils dafür bestimmten Musik.

Die dabei zu hörenden Zeitgenossen Hüttenbrenners mögen heute bekannter sein als er, aber genau dieses standardisierte „who is who“ möchten wir in an diesem Abend Frage stellen. Wie das geschehen soll? Mit einem Rätsel…

abo@mumuth „Mythos und Vergessen“

6. April um 18 Uhr im Ligeti-Saal des mumuth, anschließend „living room“ und Möglichkeit zum Gespräch mit den Musiker*innen

Herzliche Einladung zum Forschungsdiskurs 15!

Der Forschungsdiskurs 15 ist ein Format, bei dem sich Lehrende und Studierende des Instituts gemeinsam mit externen Gästen wissenschaftlich und musikalisch mit einem ausgewählten Thema auseinandersetzen und in Diskussion kommen. Diesmal steht der Tag unter dem Titel Romantische Musikpraxis.

Wann: Dienstag, 14.12.2021, 9:45–16:30, Abhaltung über ZOOM

Keynote/Guest lecture: Dorothea Seel

Vorträge von Lehrenden und Beiträge von Studierenden des Instituts

Ein detailliertes Programm und der ZOOM-Link sind nach Anmeldung unter j.oberegger(at)kug.ac.at erhältlich.

Klingender Adventkalender

Die Studierenden des Instituts für Alte Musik und Aufführungspraxis haben auch in diesem Jahr den Klingenden Advendtkalender für Sie mit Musik befüllt. Vom 1. bis zum 24. Dezember erscheint auf der Facebook-Seite des Instituts täglich ein neuer musikalischer Beitrag unserer Studierenden! Ähnlich wie im letzten Jahr befinden wir uns in einer Situation, in der Konzerte abgesagt werden und auch andere Einnahmequellen der Studierenden wegfallen. Wir möchten mit diesem musikalischen Adventkalender darauf aufmerksam machen, dass die ÖH gemeinsam mit dem Rektorat der KUG einen Notfallfonds eingerichtet hat, um Studierende in finanzieller Not zu unterstützen. Ihre Spende hilft direkt dabei, die Lebensgrundlage von Studierenden zu sichern und damit Musik auf hohem Niveau überhaupt erst zu ermöglichen. Wir bedanken uns im Namen aller Studierenden der KUG für die Unterstützung und wünschen eine wunderschöne und besinnliche Adventzeit!

Bankverbindung: Universität für Musik und darstellende Kunst Graz / IBAN: AT47 1200 0516 5600 5101 / Verwendungszweck: Notfallfonds-Adventkalender

Moliére Imaginaire - Herzliche Einladung zum Sommertheater!

Molière Imaginaire ist eine Szenencollage aus den Stücken Der Menschenfeind, Tartuffe und Der Geizige. Die Produktion ist als Kooperation zwischen dem Institut Schauspiel, dem Institut Alte Musik & Aufführungspraxis und dem Institut Bühnengestaltung der Kunstuniversität Graz im Studienjahr 2020-21 unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie entstanden. Die künstlerische Ausgangsidee bestand darin, die phantastischen Kompositionen von Marc-Antoine Charpentier zu den Theaterstoffen von Molière live in einer Inszenierung ausgewählter Szenen zu spielen. Das Sommertheater, mit dem Spielort auf dem Hof der KUG zwischen Palais Meran und Theater im Palais bietet hierfür eine spannende Kulisse. Die Bühnen- und Kostümbildnerin Lea Sonnek, selbst noch Studierende am Institut für Bühnengestaltung, hat hierfür ein konstruktivistisches Ensemble aus Traversen,  Aluteilen, einem Wasserschlauch und einer abstrakten farbigen Bodenbemalung geschaffen. Die MusikerInnen des Instituts für Alte Musik und Aufführungspraxis bilden hierin eine bewegliche Bande des Violons unter der musikalischen Leitung von Frau Prof. Susanne Scholz. Die MusikerInnen spielen vor, während und zwischen den gespielten Molière-Szenen und sorgen auf diese Weise für eine spannende Vermischung der Genre zwischen Schauspiel, musikalischer Performance und Live-Konzert. Die Studierenden des 2. Jahrgangs des Instituts Schauspiel haben in der Regie von Prof. Heiko Senst eine performativ-komödiantische Umsetzung des klassischen Stoffe entwickelt. Zu dieser künstlerischen Umsetzung zählen auch Choreographien von Kerstin Zinser Zwanzig, Roberto Quaranta, die körperliche Beziehungen zwischen Musik, Schauspielenden und Szenen hervorbringen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Rademacher hat das Ensemble der Studierenden eine Szenencollage entwickelt, die die Stereotype in den Moliére-Figuren ausstellt, um sein einem Lachen preiszugeben, dass sicher auch zum Nachdenken über familiäre Konstellationen, Väter, Mütter, Töchter, Söhne, Sommer, Angst und Macht anregt. (Pressetext: Daniel Rademacher)

Vorstellungstermine: 08., 12., 13., 14. und 15. 07.2021 um 19:30 am Vorplatz des Palais Meran (Leonhardstraße 15)

Der Eintritt ist frei, Kartenreservierung ist notwendig und ab 01.07.2021 unter tickets(at)kug.ac.at möglich. Es gibt keine Abendkassa.

Johann-Baptist-Streicher-Salon

Instrument von J.B. Streicher, Foto: Michael Hell

Herzliche Einladung zum 
Johann-Baptist-Streicher-Salon
anläßlich des 150. Todestages von Johann Baptist Streicher
Sonntag, 28. März 2021, 16:00 bis etwa 18:00 Uhr
via Zoom

Am 28. März 2021 jährt sich der Todestag des bedeutenden Wiener Klavierbauers Johann Baptist Streicher (1796 - 1871) zum 150. Mal. Zum Gedenken lädt das Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis der Kunstuniversität Graz ein, um in einer Roundtable-Diskussion mit Spieler*innen, Restaurator*innen, Sammler*innen und generell Liebhaber*innen von Streichers Instrumenten über biographische, instrumentenbautechnische und aufführungspraktische Fragen rund um die Instrumentenbau-Dynastie Streicher zu sprechen.
Um Anmeldung bis Samstag, den 27. März 2021 an michael.hell(at)kug.ac.at wird gebeten.
Sie erhalten im Anschluss einen Zoom-Link.

Organisation und Idee: Michael Hell
Moderation: Klaus Hubmann

Beiträge:
Michael Hell (Begrüßung)
Uta Goebl-Streicher (Beitrag über die Biographie von Johann Baptist Streicher)
Klaus Aringer (Eine unbekannte Darstellung des neuen Streicherhofes von Herbert Pass)
Ina Hoheisel (Beitrag über die Restaurierung eines Nanette-Streicher-Flügels von 1813)
Peter Donhauser (Bericht über die Arbeit am Röhrenspreizenflügel von Johann Baptist Streicher)
Klaus Hubmann (Statement und Diskussion über die Experimentierfreudigkeit Streichers)

Musikalische Beiträge in Form von Aufnahmen und Videos von Friedrich Bamer, Christoph Hammer, Michael Hell, Konstanze Hubmann, Jarmila Paclová, Vaclav Pacl, Ines Schüttengruber, Birgit Streicher und Gerrit Zitterbart